Entzündungen sind ein natürlicher Schutzmechanismus des Körpers. Doch wenn sie chronisch werden, können sie zahlreiche gesundheitliche Probleme verursachen – von Gelenkschmerzen bis hin zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Unsere Ernährung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Bestimmte Lebensmittel können Entzündungen fördern, während andere helfen, sie zu reduzieren. Hier sind die häufigsten Ernährungsfehler, die Entzündungen begünstigen, und Tipps, wie du sie vermeiden kannst.
1. Zu viel Zucker und raffinierte Kohlenhydrate
Zucker steckt in vielen verarbeiteten Lebensmitteln – von Softdrinks über Fertigprodukte bis hin zu vermeintlich „gesunden“ Müsliriegeln. Er erhöht den Blutzuckerspiegel und fördert die Produktion von entzündungsfördernden Botenstoffen.
Besser: Bevorzuge langkettige Kohlenhydrate wie Gemüse, Süßkartoffeln, Naturreis, Haferflocken, Quinoa, Hirse.
2. Stark verarbeitete Lebensmittel
Fast Food, Fertiggerichte und Wurstwaren enthalten oft Transfette, künstliche Zusatzstoffe und Konservierungsmittel, die Entzündungen im Körper ankurbeln
Besser: Koche frisch mit unverarbeiteten Lebensmitteln. Wenn es schnell gehen muss, sind Meal-Prepping und einfache Rezepte mit wenigen, aber frischen Zutaten eine gute Alternative.
3. Zu viele Omega-6-Fettsäuren
Omega-6-Fettsäuren sind zwar essenziell, aber ein Ungleichgewicht mit Omega-3-Fettsäuren kann Entzündungen verstärken. Besonders in Sonnenblumenöl, Margarine und frittierten Speisen steckt zu viel Omega-6.
Besser: Erhöhe deine Omega-3-Zufuhr durch fettreichen Fisch (Lachs, Makrele), Leinsamen, Chiasamen oder Walnüsse. Verwende hochwertige Öle; den höchsten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren haben Leinöl, Walnussöl und Olivenöl.
4. Zu wenig Antioxidantien und Ballaststoffe
Frisches Obst, Gemüse, Nüsse und Samen enthalten viele Antioxidantien, die freie Radikale neutralisieren und Entzündungen hemmen. Eine ballaststoffarme Ernährung hingegen fördert Entzündungsprozesse.
Besser: Baue täglich eine bunte Vielfalt an Gemüse und zuckerarmem Obst wie Beeren und grünen Äpfeln in deine Ernährung ein – besonders Beeren, grünes Blattgemüse und Nüsse sind reich an entzündungshemmenden Stoffen.
5. Übermäßiger Alkoholkonsum
Alkohol belastet die Leber, erhöht oxidativen Stress und kann Entzündungen im Darm fördern.
Besser: Reduziere deinen Alkoholkonsum oder ersetze alkoholische Getränke durch Alternativen wie Kräutertees oder infused Water mit Zitronen und Minze.
Fazit
Eine entzündungshemmende Ernährung basiert auf natürlichen, unverarbeiteten Lebensmitteln, gesunden Fetten und wenig Zucker. Kleine Veränderungen in Deiner Ernährung können langfristig einen großen Unterschied für deine Gesundheit machen.
Starte heute mit kleinen Schritten – dein Körper wird es dir danken!